Happy Fit-Food Ü40 mit Potential zum Glücklichsein

Happy Fit Food Titel

Hallööööchen….. Heute mal nicht mit Aktivität und Power- dafür mit einem mindestens genauso mega super wichtigen Thema, wenn es um einen fitten, leistungsstarken und ausstrahlekräftigen Körper geht: Die richtige Ernährung.

Ich nenne es bewusst ‚HAPPY FIT FOOD‘! Denn das, was wir täglich zu uns nehmen, kann uns nicht nur satt machen, sondern fit, gesund und leistungsstark; genauso wie leider auch krank und schwach. Du kannst vieles ‚falsch‘ machen, was die Ernährung angeht – doch mindestens genauso viel auch richtig. Sicherlich hast Du schon einige Male den Satz: ‚Du bist, was Du isst‘ gehört.

Wusstest Du allerdings auch, dass Du mit der richtigen Nahrung Deine Fitness ankurbeln, leistungsstärker und schöner werden kannst? Ja, richtig. Alles das ist möglich. Und ich spreche hier jetzt nicht von der sehr speziellen Bodybuilding-Ernährung, denn ich gehe einfach mal ganz stark davon aus, dass wir aus diesem Alter heraus gewachsen sind… (sollte dies für Dich nicht zutreffen, dann google bitte nach Bodybuilding-Nutrition, denn da hast Du definitiv mehr davon).

So, wenn Du also das Bestmögliche für Dich, Deine Fitness und einen wunderschön prallen Körper aus der Nahrung herausholen möchtest, dann ist dieser Artikel genau der Richtige für Dich.

Mir geht es darum Dir zu zeigen, wie einfach Du über die richtige Ernährung in Kombination mit Bewegung Deinen Körper sowohl modellieren, wie auch Kräfte aktivieren kannst. Und das bis ins hohe Alter. Und dabei ganz ohne Verzicht, dafür mit Freude- und ja, ok, etwas Disziplin.

Klingt spannend? Ist es auch. Also bleib dran und lasse Dich mit diesem Artikel erst einmal an die Basics des Happy-Fit-Food heranführen.

Zunächst ein paar grundlegende Dinge über eine bewusste Ernährung, die Dich zugleich fitter und energievoller machen kann

Wie in allem, was den gesunden Lifestyle angeht, bin ich auch beim Thema Ernährung relativ offen und entspannt. Nach dem Credo: ‚Verbiete Dir nichts, esse bewusst UND genieße‘ bin ich alles andere als eine strenge Fitness-Ernährungs-Predigerin. Allerdings sollte Disziplin trotzdem eines der wichtigsten Bestandteile in Deinem Ess-Bewusstsein sein.

Merke: Du willst etwas bewirken? Dann darfst Du auch etwas dafür tun. Nur eben alles entspannt.

Außerdem ist es mir enorm wichtig anzumerken, dass alles, was ich hier aufschreibe, MEINE Meinung zum Thema Fit-Food ist und dass es da draußen sicherlich noch ganz viel andere tolle und richtige Aussagen gibt. Wenn Du allerdings mal schaust, wie jugendlich prall mein Gewebe aussieht, wie energiegeladen und stark ich mit meinen mittlerweile 44 Jahren bin und wie gesund vor allem (von Top Blutwerten über Herzstärke bis hin zu Ausdauerleistung), dann spricht wohl doch einiges für meine Art und Weise, wie ich das Thema Ernährung angehe. ;)))

Eiweiß, Fette und Kohlenhydrate- die 3 Hauptlieferanten für Energie im Körper

Sicherlich hast auch Du schon einige Male von den wichtigen Makronährstoffen, kurz Makros, gehört. Es sind die Hauptlieferanten für Energie in Form von Eiweißen, Fetten und Kohlenhydraten. Ohne die geht nichts. Zumindest nicht optimal.

Willst Du gesund und fit sein, musst Du jeden Tag schauen, dass Du diese 3 Faktoren zu Dir nimmst. Leider sind gerade wir Frauen oftmals etwas eigen, wenn es darum geht.

Fette zum Beispiel finden bei einigen absolute Antipathie- auch ich gehörte lange Zeit in meinem Leben dazu!!! Fett=fett, dachte ich.

Happy Fit FoodVielleicht erkennst Du Dich gerade wieder? Lass‘ Dir sagen, dass die guten Fette, wie sie in pflanzlichen Ölen, Kokosöl und auch in fettem Fisch sind, absolut essentiell sind. Zum Beispiel werden manche wichtigen Nähstoffe aus Gemüsesorten nur in Kombi mit Fett im Körper verarbeitet, aber auch die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K benötigen Fett. Außerdem werden Hormone und Zellwände von den lebensnotwendigen Fettsäuren, welche wir im Fett finden, aufgebaut.

Kohlenhydrate finden ebenfalls nicht bei jedem freudigen Anklang. Hier ist es genauso wichtig zu unterscheiden zwischen ‚leeren‘ Kohlenhydraten und sinnvoll-gesunden.

Nichts spricht gegen volles Korn, Kartoffeln und ab und zu ne feine Pasta. Wobei es, wie so oft, die Menge macht. Generell holt sich der Körper hier ganz speziell die Energie, um den Alltag zu meistern, beim Sport Kraft freizusetzen und zu verbrennen. Was leider bei vielen Menschen, speziell bei uns in Deutschland, leider der Fehler ist: sie essen zu viel davon, und oftmals auch zu ‚leer‘. Und zu viel an (schlechten) Kohlenhydraten wird dann wiederum im Körper zu Fett umgewandelt.

Als letztes sind da noch die Proteine. Auch ganz spannend zu sehen, dass viele Frauen vor diesen regelrecht zurückschrecken vor Angst, ein Bodybuilder zu werden :0

Ladies, ich möchte euch hiermit ein für alle Mal diese Angst nehmen: niemand wird durch eine normale Proteinzufuhr Muskelmassen aufbauen. Was allerdings Proteine bewirken, ist der Erhalt der wichtigen Skelettmuskulatur, ohne die unser Knochengerüst sonst zusammenfallen würde. Und genauso kann ein genügend an Protein unser Gewebe auch prall erscheinen lassen- wichtig auch hier: die richtige Dosis macht’s.

So, das waren jetzt die drei wichtigsten Energielieferanten für unseren Körper. Wenn Du diese drei in einem guten Verhältnis zu Dir nimmst, ist das schon mal eine Menge wert.

Klar könnte ich Dir jetzt eine ungefähre Verhältnis-Angabe zeigen, doch wie ich vor kurzem in einen Artikel gelesen habe: Ernährung ist keine Mathematik. Und jeder Mensch unterschiedlich am Verarbeiten. Dann kommt es noch auf Diene Ziele drauf an. Und und und….

Wichtig ist, dass Du Dir fürs Erste einmal bewusst machst:

  1. Esse Kohlenhydrate für Energie und genügend Ballaststoffe
  2. Esse genügend gutes (Pflanzen-) Fett für lebensnotwendige organische Umwandlungen
  3. Esse Proteine, um Deine Skelettmuskulatur bestmöglich ‚bei Laune‘ und prall zu halten
  4. Schaue auf Dein Ziel und setze daraufhin bewusst die Makros ein (willst Du Ausdauersportler werden, brauchst Du mehr gute Kohlenhydrate, möchtest Du abnehmen, verringere die Kohlenhydratzufuhr, möchtest Du Muskeln sichtbar werden lassen esse etwas mehr gute Proteine)…

Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren und Omega-Fettsäuren

happy and fit food ObstNach den Makronährstoffen komme ich jetzt noch kurz auf den Mikronährstoffen, kurz Mikros, zu sprechen.

Anders wie die oben angesprochenen Makros liefern die Mikronährstoffe dem Menschen keine Energie- sie sind allerdings an verschiedenen Stoffwechselprozessen beteiligt, die zum Beispiel zur Erneuerung von Haut, Knochen und Blutkörperchen dienen, sowie zur Bildung von Sekreten und Botenstoffen.

Da dies allerdings nicht unbedingt zum Thema Happy-Fit-Food gehört, soll das auch schon alles gewesen sein- mehr hierzu findest Du- klar, bei unser aller Liebling Google.

Happy-Fit-Food in der Praxis

So, jetzt möchte ich aber endlich zum umsetzbaren, den praktischen Teil dieses Artikels kommen: nämlich wie auch DU von Deiner Nahrung in Hinsicht auf Fitness und Energie profitieren kannst!!

Und vielleicht wirst Du fast schon enttäuscht sein, wenn Du die nächsten Worte liest: denn es gibt keine Formel, die für alle gilt!!!

Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass Du Dir bewusst wirst über die Haupt-ENERGIE-Lieferanten (siehe Makros), und lernst, diese entsprechend Deinem Fitnessziel, allerdings auch Deinen Vorlieben und Bedürfnissen hineinzusetzen.

Hierzu ein paar Beispiele:

  1. Du möchtest mehr Energie im Alltag und beim Sport: Esse prozentual mehr gute Kohlenhydrate (Vollkorn, ballaststoffreich und zuckerarm), kombiniert mit hochwertigen Fetten und Eiweiß. Teste für Dich aus, welche der vielen Möglichkeiten Dir wirklich Energie liefert- das muss nicht immer das altbewährte Brot sein. Werde kreativ, entwickle ein Gefühl dafür, probiere mal die pflanzlichen Alternativen.
  2. Du möchtest eher abnehmen? Gut, dann solltest Du insgesamt Deine Kohlenhydratzufuhr verringern, vorwiegend allerdings am Abend!!

Also verzichte bewusst 3-4 Mal die Woche auf Brot, und zwar den ganzen Tag, esse mal am Morgen ein (ungesüßtes) Müsli, esse mittags lieber ab und zu Reis, Kartoffeln mit Quark oder sämtliche Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen, Kichererbsen). Und verzichte dafür abends vorwiegend auf all das. Genieße anstelle dessen alles an Gemüse (Rohkost oder gedünstet, je nachdem, wie Du es verträgst), kombiniert mit Eiweiß in Form von Fisch, magerem Fleisch/Wurst, Milchprodukten und Käse.

  1. Du möchtest ein bisschen Muskelmasse aufbauen? Prima J, hier darfst Du gute Kohlenhydrate mit hochwertigem Eiweiß kombinieren, allerdings würde ich auch hier am Abend eher die Kohlenhydrate weglassen und mehr zum Eiweiß greifen. Plus die immer guten und neutralen Gemüsebeilagen.

Klingt zu leicht, um wahr zu sein??

Theoretisch ist es das auch. Leider ist es jedoch so, dass wir oftmals viel zu viel Kohlenhydrate über den Tag verteilt zu uns nehmen- denke mal darüber nach, wie oft Du Brot isst, nachmittags beherzt in ein süßes Teilchen beißt, abends im Kreise Deiner Familie oder mit dem Partner ein leckeres Dinner zauberst- und das alles, ohne entsprechend Energie verbraucht zu haben! Und das ist genau der entscheidende Punkt:

Energiezufuhr und Energieverbrauch sollten im richtigen Verhältnis stehen. Tut es das nicht, nehmen wir zu (oder andersherum ab).

All das oben Erwähnte gibt es bei mir auch- nur eben nicht immer. Da bin ich strikt und, laut einiger Freunde, seeeeehr diszipliniert. Klar, ich möchte ja auch was erreichen, bzw. lang möglichst mit einem fitten und gesunden Körper leben.

Und nein, ich verzichte auf nichts (bis auf Fleisch und Wurst, und das seit über 30 Jahren und aus absoluter Überzeugung): ich lebe, lache, genieße, feiere. Und richte mein Sport-Pensum und meine Ernährung davor/danach darauf aus.

Welche Nahrungsmittel Du bei mir IMMER finden wirst (und welche ich auch DIR ans Herz legen möchte):

Obst - Happy Fit Food1.frisches Obst und Gemüse! Ich liebe es J. Und es darf, selbstverständlich, saisonal und regional sein, mit Ausnahmen von ein paar Sorten wie Ananas, Kokosnuss, Mango etc.

Hier empfehle ich besonders:

Avocado (hat zwar viel, aber dafür besonders gesundes Fett), Tomaten, Broccoli, Gurken, Karotten, Zucchini, Kiwis, ab und zu mal ne Banane (bei Obst tatsächlich der saisonal).

  1. Je nach Sport-Aufwand gönne ich mir gerne auch mal Süßkartoffeln und Kürbis.
  2. Hülsenfrüchte! Immer im Schrank sind bei mir rote Kidneybeans, Kichererbsen und Linsen (schwarz und rote).
  3. Nüsse und Körner: hier empfehle ich naturbelassene Mandeln, Cashews und Walnüsse, genauso wie Saatengut (Körnermix aus Pinien-, Sonnenblumen-, Kürbiskernen und Leinsamen).
  4. grünes Gerstenpulver und Hanfproteinpulver, wobei das kein MUSS ist; da beides allerdings hochwertiges Pflanzenprotein liefert, genauso wie Omega-3-Fettsäuren, ist es besonders sinnvoll für vegetarisch lebende Sportler.
  5. Ich liebe Käse!!!! Am allerliebsten 100%igen Ziegen- und Schafskäse, aber auch ein lang gereifter Parmesan oder ein würzig-aromatischer Bergkäse findet immer seinen Platz in meinem Kühlschrank.
  6. Eiweißpulver und Eiweißriegel allerdings nur für Tage, an denen ich tatsächlich von morgens bis abends unterwegs bin, und das sportlich.
  7. Pistazien, die allerdings dann doch auch mal gesalzen. Lecker J
  8. Dunkle Schokolade mit einem Kakaogehalt von mindestens 81/85% !!!!
  9. Gewürze: ich liiiiiebe die Vielfalt an Gewürzen, was ich allerdings so gut wie immer verwende: Kurkuma, Chili und schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer.
  10. Kräuter! Ich habe IMMER frischen Koriander, Kresse und Basilikum da und arbeite sie in sämtliche Essen mit ein.
  11. Leinöl, Olivenöl und Kokosfett.
  12. An Getränken immer Wasser, Kräutertees, Kaffee, laktosefreie Milch und ab und zu Mandelmilch.
  13. Gemüsebrühe und Dinkelzwieback (immer gut, dazuhaben!!!)

Was Du definitiv NIE bei mir finden wirst:

  1. Brot! Was nicht heißt, dass ich keines esse!!! Aber eben nur selten, dann allerdings mit viiiiiiel Genuss (Beispiel beim Brunch oder zur Frühstücks-Einladung etc.).
  2. Limos! Absolut unnötiger Zucker, ungesund und wertlos. Auch Säfte habe ich so gut wie nie da (mein Credo: gar nicht erst angewöhnen).
  3. Fertiggerichte! Ein absolutes NO-GO! Da diese meist lange haltbar sind, werden immer Zusätze wie Konservierungsstoffe mittlerweile gut versteckt) und gehärtete Fette mit verarbeitet- Gift für unsere Arterien).
  4. Süßigkeiten. Und kannst Du Dir vorstellen warum?? Weil ich sie liebe!!!! Doch wenn sie erst einmal da wären, wären sie leider auch dementsprechend schnell weg, weil gegessen L Hier siegt meistens die DISZIPLIN!!!
  5. Nichts an Fleisch, Wurst oder mit Fleisch hergestelltes (Hühnerbrühe).

Sooooo. Jetzt hast Du mal einen kleinen, feinen Einblick in meine Nahrungs-Welt bekommen. Alles, was Du bei mir und in meiner Ernährungsweise findest, benenne ich schlicht als Happy-Fit-Food: ich lebe sehr gut und gesund damit, versorge meinen Körper mit genügend Makro- und Mikronährstoffen, fühle mich fit, bin nachgewiesen top gesund, spüre so gut wie immer Energie- und die brauche ich täglich, um meinen Job auszuführen und für mich glücklich zu sein.

Hannah Fühler Fit FoodUnd nochmal: hiermit geht es mir gut. Ich bevorzuge diese Art und Weise mich zu ernähren. Es könnte allerdings sein, dass es auch Dir in großen Teilen guttun wird. Sei mal offen für eventuell anderes, neues und probiere Dich aus!! Und dann ist, genauso wie bei mir auch, ab und zu auch mal ein Prosecco drin oder eine super feine Süßspeise, ein Fernsehabend mit Chips oder oder…..

Merke: Schaue Dich um. Esse bunt. Esse Dich satt. Wenn Du einen aktiven Tag hattest, gönne Dir etwas. Koche selbst. Verzichte auf Fertigprodukte. Feiere Dein Mahl. Zelebriere jeden Bissen. Und dann fühle Dich gut und glücklich.

Ich hoffe, ich habe Dir mit diesem ‚Basic-Artikel‘ über mein Happy-Fit-Food einen anregenden Einblick erschafft. Nicht zu viel Theorie, mehr Anschauliches aus meiner kleinen Fitküche.

Und damit Du in Zukunft auch mal ein paar gesunde und leckere Ideen davon bekommst, werde ich Dir hier ab sofort immer wieder ein für mich perfektes Gericht zeigen, welches auch Dich happy, fit und satt machen kann.

Bis dahin freue ich mich, wenn Du hier schon mal ein paar Reize bekommen hast.

Ich wünsche Dir einen Happy Day

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